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oder

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tierschutz.aktiv

kaernten@

gmail.com

Gerne können Sie uns auch auf unserer Facebook-Seite unter "TIERSCHUTZ aktiv KÄRNTEN" besuchen.

Mindestanforderungen für die Kleintierhaltung

 

Wir beraten Sie gerne!

Bei Fragen: nagerundkaninchen@gmx.at



Hamster, Farbmäuse und Rennmäuse

werden in ein Mindestgehegemaß von 1m x 40cm x 40cm (lxbxh) abgegeben.

Empfehlenswert ist die Haltung in Aquarien mit Gitterdeckel/Aufbau oder Eigenbauten.

Tiefe Einstreu zum Gänge graben ist unverzichtbar.

Holzlaufrad mind. 20 cm Durchmesser für Zwerghamster und Farbmäuse, mind. 27cm Durchmesser für Goldhamster und Rennmäuse.

Zahlreiche Versteckmöglichkeiten müssen angeboten werden. Hamster sind Einzelgänger, Farbmäuse und Rennmäuse sind Gruppentiere.

Farbmäuse können gerne in größeren Gruppen gehalten werden.

Bei Rennmäusen haben sich 2 - 3 Tiere maximal bewährt.

Kaninchen und Meerschweinchen

werden nicht in Käfighaltung abgegeben.
Pro Kaninchen müssen 2 m2 zur Verfügung stehen,

pro Meerschweinchen 1 m2.

Keine Einzelhaltung.

Jede Art benötigt einen Partner da Kaninchen und Meerschweinchen
eine unterschiedliche Körpersprache haben.

Kein Körnerfutter da dies zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Ideal ist eine Mischung aus 80 % Heu und 20 % Frischfutter. Zahlreiche Versteckmöglichkeiten müssen angeboten werden.
Freilauf erwünscht.

Farbratten

werden in ein Mindestgehegemaß (für 2 Tiere berechnet) von
80cm x 50cm x100cm (lxbxh) mit mehreren Etagen abgegeben. Ratten sind Rudeltiere.

Ein Rudel beginnt ab 3 Tiere.

Zahlreiche Versteckmöglichkeiten müssen angeboten werden. Freilauf erwünscht.

Die Tiere werden mit Schutzvertrag und Schutzgebühr abgegeben.

Grundsätzlich gilt:

keine Abgabe als Futtertiere oder an Vermehrer.
Keine Verwendung von Plastikeinrichtungen oder tierschutzwidrigem Zubehör wie z.B. Laufbälle, Salzsteine usw.


Bei Fragen gerne an: nagerundkaninchen@gmx.at

Farbratten

 Allgemeines:

 

Unsere Farbratten stammen von der Wanderratte ab. Im besten Falle können sie 4 Jahre werden. Ratten sind Rudeltiere, daher bitte niemals ein Tier alleine halten! Die geselligen Nager lieben es miteinander zu kuscheln und sich gegenseitig zu putzen.

Haltung:

 

Leider werden die meisten handelsüblichen Käfige den Bedürfnissen der charmanten und klugen Tiere nicht gerecht. Neben der ausreichenden Größe, ist auch die abwechslungsreiche Gestaltung der Einrichtung wichtig. 

 

Für 2 bis maximal 3 Ratten sollte eine Mindestgehegegrösse von 80 x 50 x 100 (lxbxh) zur Verfügung stehen. Aber mehr ist für die bewegungsfreudigen Tiere sicher empfehlenswert. 

 

Mindestens einmal in der Woche sollte gründlich ausgemistet und mit Essigwasser geputzt werden. Ratten putzen sich viel und stinken daher nicht. Aber ihr Umfeld kann durch den Urin schnell unangenehm riechen. Eine Sandbadschale befüllt mit Holzeinstreu wird von den klugen Tieren gerne als Toilette angenommen. 

 

Holzeinstreu oder/und Heu sollte wegen der Staubbelastung für die Atemwege nicht als Grundlage  verwendet werden. Auch Stroh ist ungeeignet, da zu scharfkantig. Auf gar keinem Fall kann Katzenstreu verwendet werden. Dieses verklumpt im Magen, ist giftig und führt zum Tod.

 

 Am besten bewährt haben sich mehrere Lagen Zeitungspapier (kein Hochglanzpapier – giftig). Zeitungspapier ist saugstark und es macht den Nagern Freude diese zu zerreissen. Zusätzlich können geschredderte Zeitungsblätter oder Küchenrolle  in die Häuschen gestopft und somit zum kuscheligen Bett werden.

 

Aus Erfahrung empfehlen wir die die Verwendung von Volletagen. Teiletagen gewährleisten keinen Schutz vor Stürzen. Nicht selten ist z.B. ein Kieferbruch ein sicheres Todesurteil. Auch alte oder kranke Tiere sind auf Volletagen sicher vor einen ungewollten Absturz. Zusätzlich ist auch mehr Lebensraum zum Laufen vorhanden und um Häuschen und Napf sicher abzustellen. Ein Napf kann wie ein Stein abstürzen und womöglich eine Ratte treffen.

 

Mit ein wenig Geschick kann jeder Käfig oder Eigenbau tiergerecht umgebaut werden.

Einrichtung:

 

Besonders Ratten kann man mit wenigen Handgriffen eine abwechslungsreiche und trotzdem kostengünstige Einrichtung zur Verfügung stellen. 

 

Kleine Obstkartons aus dem Supermarkt werden ein geräumiges Haus zum Verstecken und Nagen. Körbchen vom Flohmarkt können mit Kabelbinder z.B. am Gitter befestigt werden. Befüllt mit Küchenrolle oder Zeitungschredder wird dieser „Balkon“ zum Kuschelnest.

 

Ein altes Geschirrtuch kann mit wenigen Handgriffen als Hängematte befestigt werden. Zusätzlich ein Brotkörbchen reingelegt entsteht ein stabiles Bettchen.

 

Pappröhren, Aquarienwurzeln und Korkröhren sind ideale Möglichkeiten zum Nagen und sich zu verstecken.

 

Weidenröhren und Heunester werden gerne zernagt und sogenannte „Sputniks“ können im Internet bestellt werden. Besonders letztere lieben Ratten und sollten in keinem Rattenzuhause fehlen.

 

Legen sie sich eine Großpackung Kabelbinder zu. Diese haben sich als Befestigungshilfe bewährt. Häuser, Körbchen, Leitern usw. können so fixiert und leicht wieder mit einer Zange entfernt werden.

 

Hände weg von Laufrädern! Bei tiergerechter Haltung und Auslauf sind diese völlig unnötig. Auch Joggingbälle, Laufkugeln und dergleichen fallen unter tierschutzwidriges Zubehör. Eingesperrt in eine Plastikkugel über den Boden zu rollen ist eindeutig ein zweifelhafter Spass für den Halter und ein grausames Verhalten dem Tier gegenüber.

Sputnik

Ernährung:

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hält die Ratten fit und gesund. Wählen sie eine pelletsfreie Trockenfuttermischung die aus verschiedenen Saaten, Körnern, Kräutern aber auch Eiweiß besteht. Bewährt haben sich die Sorten „Rattima“ oder „Vilmie“. Mischen sie noch zusätztlich Hafer- oder Sojaflocken darunter. Zuviel Nüsse oder Sonnenblumenkerne machen dick.

 

Einmal am Tag gibt es zusätzlich Frischfutter. Schneiden sie verschiedene Gemüse- und/oder Obstsorten klein um Futterneid zu verhindern. Zuviel Fruchtzucker mach dick.

 

Harter Hundekuchen wird gerne als Leckerchen angenommen. Knabberstangen und Joghurtdrops  enthalten zuviel Zucker (getarnt als Honig) und sind daher ungesund.

 

Ratten sind keine reinen Vegetarier, daher sollte man ihnen 2 – 3 x die Woche zusätzlich Eiweiß in Form von Käse, Garnelen, Topfen, gekochtes Ei usw. anbieten. Auch gekochte Kartoffel, Nudel oder Reis können zwischendurch als besondere Delikatesse gereicht werden.

 

Nicht verfüttern sollte man: Avocados, rohe Kartoffel, alle Zwiebelgewächse oder Kohlsorten.

Gesundheit:

 

Wenn sich die Ratten anders an gewohnt verhalten gehen sie bitte zum Tierarzt. Plötzliches beißen ist z.B. oft ein Zeichen für Schmerzen oder Unwohlsein. Oft ist auch bei den Haltungsbedingungen etwas nicht in Ordnung.

 

Tumore treten leider häufig auf, aber eine Entfernung unter Narkose  ist bei gesunden und jüngeren Tieren kein Problem. 

 

Abszesse sind sehr schmerzhaft und sollten daher sofort vom Tierarzt behandelt werden.Sie entstehen durch kleine Verletzungen bei z.B. Streitereien im Rudel.

 

Ratten sondern durch die hadersche Drüse ein rotes Sekret an Augen und Nase ab. Oft wird dies mit Blut verwechselt. Bei gesunden Tieren wird dies beim Putzen verteilt und fällt nicht auf. Ist eine Ratte oft auffällig verschmiert ist dies ein Zeichen für Krankheit oder Unwohlsein.

 

Eine Schwachstelle sind die Atemwege der Ratten. Sie sind sehr anfällig für Erkältungen oder eben Schnupfen, auch durch staubige Holzeinstreu. Bei leichten Symptomen haben sich homöopatische Pulver bewährt. In akuten Fällen hilft eine Antibiotikabehandlung. 

 

Medizin lässt sich gut in Babybrei oder Katzenmalzpaste verabreichen. So kann dem Tier stressfrei seine Medizin verabreicht werden.

Vergesellschaftung:

 

Wie bereits erwähnt sind Ratten Rudeltiere und sollten unter gar keinen Umständen alleine gehalten werden! Wenn alle Rudelmitglieder verstorben sind und nur mehr eine Ratte vorhanden ist muss ehest eine Vergesellschaftung mit einem oder mehreren neuen Gefährten durchgeführt werden. 

 

Nehmen sie sich dafür Zeit. Lassen sie die Tiere jeden Tag für kurze Zeit zusammen auf einem neutralen (!) Bereich (z.B. Badewanne). Seien sie bereit sofort einzugreifen sollte es zu Beissereien kommen. Legen sie sich einen speziellen Handschuh bereit, denn sollten die Ratten sich ineinander verbeißen müssen sie sie trennen und die Ratten könnten sie verletzten.

 

Ratten erkennen Rudelmitglieder am Geruch. Fremdlinge werden sofort verjagt und als Feind angesehen. Daher ist es wichtig den Tieren Zeit zu geben sich kennen zu lernen. Solange keine blutigen Übergriffe stattfinden lassen sie die Tiere in Ruhe. Borsteln, Fiepen und Gerangel ist notwendig damit die Rangordnung ausgemacht wird. Für einen Laien ist es oft schwierig zu erkennen wann er eingreifen muss. Wenn mehrere Zusammenkünfte friedlich waren können sie die Tiere zusammensetzten. Dabei ist es wichtig das gemeinsame Zuhause zu desinfizieren, alle Einrichtungsgegenstände müssen geputzt und neutralisiert werden usw. Nichts darf nach den Tieren riechen, denn sonst könnten wieder Streitereien entstehen und die Vergesellschaftung war umsonst.

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